Zu den mitunter wichtigsten Komponenten an jedem Bike gehört die Bereifung. Von ihr hängt die Leichtläufigkeit und der Fahrkomfort ab. An einem Rennrad setzt man beispielsweise immer sehr schmale Reifen mit einem quasi nicht vorhandenen Profil ein, um einen möglichst minimalen Rollwiderstand sowie eine sehr effiziente Kraftübertragung zu erreichen.

Bekannte Hersteller von Mountainbike- und Rennradreifen sind zum Beispiel Continental, Schwalbe oder Tufo.

Beim Mountainbike hingegen setzt man auf sehr grobstollige Reifen, welche im offroad-Bereich für viel Grip und Kurvenfestigkeit sorgt, auf Strassenfahrten allerdings zu einem erhöhten Kraftaufwand und zu einem größeren Rollwiderstand führt.

Grundlegend besteht jeder Fahrradreifen aus einem Mantel und einem Schlauch. Der Schlauch sorgt für den Innendruck und ist mit Luft gefüllt, welche unter großen Druck steht. Der Mantel ist dafür verantwortlich, den Mantel zu “fixieren”, also quasi ein Gegendruck zu erzeugen, sowie für den Schutz des Mantels gegenüber mechanischen Beschädigungen. Oftmals, vor allen Dingen aber im Mountainbike Sektor, ist der Mantel mit Stollen bzw. einem Profil versehen.
Mountainbike- bzw. Rennradreifen unterschieden sich in Drahtreifen und Schlauchreifen.

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Bei Drahtreifen ist in den Mantel ein Draht eingearbeitet, welcher auf die Felge passt und den Schlauch in die Felge presst. Der Mantel und der Schlauch sind aber weiterhin 2 unterschiedliche und nicht fix miteinander verbundene Fahrrad Komponenten. Drahtreifen sind der am häufigsten eingesetzte Reifentyp im Radsport.

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Bei Schlauchreifen hingegen ist der Mantel und der Schlauch zu einer Komponente verarbeitet. Diese Technologie wird vorwiegend im Rennradsport bzw. im professionellen Radsport eingesetzt. Ein Vorteil ist beispielweise die Gewichtsersparnis.

Der Reifen bildet ein Teil des Laufrads an einem Fahrrad. Zum Laufrad gehören weiterhin noch die Nabe, Felgen und Speichen. Bekannte Hersteller für Laufradkomponenten sind zum Beispiel DT Swiss oder Campagnolo.

Für den maximalen Fahrkomfort ist es natürlich absolut essentiell, dass das komplette Laufrad aus soliden Komponenten montiert wurde, einzig ein guter Reifen bringt keinen spürbaren Erfolg.

Campagnolo ist ein italienisches Unternehmen mit Hauptsitz in Italien, das überwiegend hochwertige Fahrradkomponenten und Bekleidung herstellt. Der Markenname wird von Radenthusiasten oft als Campa oder Campy abgekürzt. Das 1933 von Tullio Campagnolo gegründete Unternehmen wird gegenwärtig von seinem Sohn Valentino Campagnolo geleitet.

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Tullio Campagnolo hatte im italienischen Vicenza eine Werkstatt und war selbst Radprofi. Bei einem Radrennen am 11. November 1927 verlor er viel Zeit bei dem Versuch, im Schneegestöber das Hinterrad zu demontieren und zu wenden (damals die einzige Methode, die Übersetzung zu ändern). Im Weiteren erdachte er eine Lösung, um den Laufradwechsel zu simplifizieren und beschleunigen: Er erfand den Schnellspanner für Fahrradnaben. 1930 erfand er die Gestänge-Kettenschaltung.
Es folgte die parallelogrammartige Gelenkschaltung als Optimierung der Gestängeschaltung, welche aktuell noch die Grundlage aller Kettenschaltungen darstellt. Tullio zog sich vom professionellen Radsport zurück, um sich ganz dem Bau von Fahrradkomponenten zu zuwenden.
1955 wurde die erste komplette Komponentengruppe für Zweiräder vorgestellt. Bereits Mitte der 40er startete man, den Namen Campagnolo auch auf Ausrüstungsgegenständen und Rennradbekleidung zu verwenden.
Anstatt sie von Zulieferern zu beziehen ging Campagnolo im Jahr 2000 dazu über, Sportkleidung selbst zu herzustellen und zu verkaufen.

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Campagnolo beschäftigt gegen 690 Mitarbeiter weltweit und erreichte im Geschäftsjahr 2004/2005 einen Jahresumsatz von 101 Millionen Euro. Einzigste Produktionsstätte ist der Hauptsitz in Vicenza. Campagnolo stellt momentan ausschließlich Rennradkomponenten her. Lediglich der von Firmengründer Tullio Campagnolo ebenfalls erfundene Flügelkorkenzieher wird nach wie vor produziert.

Technische Neuentwicklungen der jüngeren Vergangenheit waren unter anderem der massive Einsatz von Kohlefasern in Rennradkomponenten sowie der 11-fach Antrieb, welcher rechnerisch bis zu 22 Gänge ermöglicht.
Seit 2009 stellt Campa die erste mechanische 11-fach Schaltung, welche leichter wie 2kg ist, her. Die Herstellung von Laufrädern stellt deben der Herstellung von Rennradgruppen den zweiten großen Anteil der Firmenproduktion dar.

Derzeitige Komponentengruppen sind zum Beispiel Campagnolo Record und Campagnolo Super Record.

Mehr Infos gibt es unter http://www.campagnolo.com/jsp/de/index/index.jsp

Wer oft bei Dunkelheit oder bei Dämmerung unterwegs ist, ist auf eine gut funktionierende Fahrradbeleuchtung angewiesen. Genauso wie Radfahrer (insbesondere Rennradfahrer!), die oft im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs sind.
Denn es ist absolut unerlässlich, von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt zu werden (gerade als Radfahrer).

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Die Beleuchtung am Fahrrad wird folgendermaßen voneinander unterschieden: Es gibt passive und aktive Elemente. Aktive Elemente produzieren Licht, passive Elemente reflektieren von anderen Fahrzeugen ausgestrahltes Licht (die passiven Beleuchtungselemente arbeiten demzufolge ohne eigene Stromzufuhr).

In Deutschland gibt es einige Gesetze, welche vor allem für die Beleuchtungshersteller relevant sind, da diese ihre Produkte ohne das Einhalten der Gesetze als nicht straßentauglich verkaufen müssen.

Im Folgenden zähle ich ein paar dieser Richtlinien auf:

  • Es ist eine Mindestleistung von 3 Watt bzw eine Mindestspannung von 6 Volt vorgeschrieben
  • Ein nach vorne gerichtetes, weißes Licht
  • Ein nach hinten ausgerichtetes rotes Licht
  • Reflektoren / Rückstrahler an den Pedalen
  • Zwei um 180 ° versetzte Speichenrückstrahler, um von der Seite als Fahrradfahrer erkannt zu werden

Alle als “straßenverkehrtauglich” verkauften Fahrrad Beleuchtungkomponenten müssen den oben genannten Kriterien entsprechen. Wer diese Regelungen noch etwas präziser formuliert lesen will, sollte mal bei Wikipedia vorbeischauen: http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradbeleuchtung

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Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Herstellern (es sind auch viele deutsche dabei), die sich der Entwicklung und Konzipierung von Fahrrad Beleuchtung widmen, so zum Beispiel die deutsche Firma Busch und Müller (deren bekannteste Fahrradlampe ist die Busch und Müller Ixon IQ).

Heutzutage werden auch immer mehr hochqualitative Nabendynamos entwickelt, welche eine sehr praktische Stromquelle für Rennrad / Mountainbike Beleuchtungen darstellen. Denn ein Nabendynamo arbeitet viel effizienter wie die klassischen Seitendynamos und ist auch viel Platzsparender in der Nabe untergebracht. Dynamos haben gegenüber batteriebetriebenen Beleuchtungselementen den Vorteil, dass sie ständig beim fahren verfügbar sind – bei Batterie Lampen kann schnell mal der Akku leer werden, was bei einer nächtlichen Fahrrad Tour sehr unschön enden kann.

Moderne Getriebenaben, zum Beispiel die Rohloff SPEEDHUB 500/14, stellen in Punkto Zuverlässigkeit und Funktion heutzutage die traditionellen Kettenschaltungen immer häufiger in den Schatten. Es hat zwar mehrer Jahre gedauert, bis die Nabenschaltung Rohloff SPEEDHUB serienreif war (Bernd Rohloff hatte im Jahr 1996 mit der Konstruktion der Getriebenabe begonnen), die lange Zeitspanne hat sich aber definitiv gelohnt.

Denn die Vorteile einer Schaltung, die in einer Nabe integriert ist, sind gewaltig. Durch die Verkapselung sind sie extremst ressistent gegenüber Schmutz und Wasser. Sie bieten eine Zuverlässigkeit, wie sie noch nie vorhanden war. Einzelne Beispiele von Fahrradfahrern haben nachgewiesen, dass mit der Rohloff SPEEDHUB Nabenschaltung bis zu 50000 km zurückgelegt werden können, ohne eine Ermüdung der Technik festzustellen.

Das ist deutsche Ingenieurskunst!

Mittlerweile hat Rohloff einige Tests und Reviews als Feedback bekommen und man kann sagen, dass sich die Entwicklung voll und ganz gelohnt hat.

Mehr Informationen bekommt man unter